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### Edward Snowdon gibt Ratschläge zum Schutz der Privatsphäre ###

Wer Wert auf den Schutz seiner privaten Daten legt, sollte sich von Diensten wie Dropbox fernhalten. Das ist eine der Empfehlungen, die Edward Snowden in einem Interview gibt.

Anlässlich des New Yorker Festivals hat die gleichnamige US-Zeitschrift ein Interview mit Edward Snowden geführt, in dem es unter anderem darum geht, wie Bürger ihre Privatsphäre und ihre Daten schützen können. Die verbreitete Haltung, „ich habe nichts zu verbergen“, verschiebe die Verantwortung für die Wahrung der Bürgerrechte, argumentierte Snowden: „Wenn man sagt, ‚Ich habe nichts zu verbergen‘, sagt man tatsächlich ‚Mich interessiert dieses Recht nicht.‘ Man sagt ‚Ich habe dieses Recht nicht, weil ich […] es rechtfertigen muss.'“ Tatsächlich müssten Regierungen Eingriffe in die Bürgerrechte rechtfertigen, nicht umgekehrt.

Erneut warnte er vor der Verwendung von Diensten wie Dropbox, Facebook und Google. Zwar sichere Dropbox eine Verschlüsselung der Daten beim Transfer und auf seinen eigenen Servern zu. Es sei damit aber virtuellen Festplatten wie SpiderOak unterlegen, die die Dateien bereits auf dem Rechner oder Mobilgerät des Kunden verschlüsselt speichern.

Obwohl Google und Facebook den Datenschutz verbessert hätten, blieben sie „gefährliche Dienste“, um die man einen Bogen machen sollte. Auch unverschlüsselte SMS und Telefongespräche hält Snowden für eine schlechte Idee. Stattdessen solle man Apps wie RedPhone und Anbieter wie Silent Circle nutzen, die solche Kommunikationen vor ungewollten Mithörern und -lesern schützen.

 

### Digitale Agenda der  Bundesrepublik veröffentlicht ###

Vor kurzem hat die Regierung die sog. Digitale Agenda veröffentlicht. Im wesentlichen geht es nicht nur um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die IT und Telekommunikations-Branche,
sondern nahezu um alle Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft.Insbesondere geht es dabei um:

  • Digitale Infrastruktur: Bis 2018 verfügen alle Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Wo sich ein Breitbandausbau für private Unternehmen nicht lohnt, unterstützt die Bundesregierung.
  • Digitale Wirtschaft: Deutschland soll in den kommenden vier Jahren digitales Wachstumsland Nummer eins in Europa werden. Dafür gilt es, die Digitalisierung der klassischen Industrie (Industrie 4.0) anzutreiben, junge Unternehmen zu fördern und Technologien wie Cloud Computing und Big Data zu unterstützen.
  • Innovativer Staat: Die Verwaltung des Bundes wird unabhängiger von globalen IT-Konzernen und leitet ihre Daten nach Möglichkeit nur über eigene Netzwerke. Bürgerinnen und Bürger können Dienstleistungen einfach und sicher nutzen – zum Beispiel über sogenannte digitale Bürgerkonten.
  • Sicherheit und Schutz: Die Bundesregierung stärkt den Datenschutz und weitet die Abwehrmaßnahmen deutscher Behörden gegen Cyberangriffe aus. Sicherheitsbehörden, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, erhalten eine bessere personelle und technische Ausstattung.

 

### E-Mails mit gefälschtem PayPal-Absender ###

Mit gefälschten E-Mails im Namen des Internet-Bezahldienstes PayPal als Absender versuchen Online-Kriminelle derzeit an Adressen, Geburtsdaten sowie Kontonummern und PIN-Nummern zu gelangen. Anhand der Betreffzeilen „Wichtig : PayPal Mitteilung“, „Verifizieren Sie ihr PayPal Konto“ oder „Ihr PayPal Konto muss aktualisiert werden“ können Internetnutzer diese Phishing-Versuche leicht erkennen. Mit dem offiziellen Bezahldienst PayPal haben diese Nachrichten nichts zu tun. PayPal fordert seine Kunden nicht per E-Mail zur Verifizierung von Konten durch Angabe von personenbezogenen Daten oder Kreditkartendaten auf, erklärt das Unternehmen auf seiner Infoseite.

### Sicherheitsreport 2014 der Telekom zum Thema Eltern, Kinder und Internet ###

Fasst man die vier Online-Risiken (Datenbetrug im Internet, Missbrauch persönlicher Daten durch Unternehmen, Computerviren und Missbrauch persönlicher Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken) zusammen, so gehen 91 Prozent der Bevölkerung davon aus, dass die damit verbundenen Risiken künftig steigen werden. Dies ist eine der Erkenntnisse aus dem „Sicherheitsreport 2014“ der Telekom. Die Studie stützt sich auf insgesamt 1.503 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Befragt wurden außerdem gezielt Eltern von 6- bis 17-jährigen Kindern.
49 Prozent der befragten Eltern räumten ein, dass sie die Internetaktivitäten ihrer Kinder nur schwer überblicken. Dies ist insofern erstaunlich, da sich die Eltern sich durchaus bewusst sind, welcher Vielzahl von Risiken ihre Kinder im Internet begegnen. Die größte Sorge der Eltern (zwei von drei Befragten) ist, dass ihre Kinder im Internet zu viel von sich preis geben und zu lange online sein könnten. 62 Prozent beunruhigt, dass Kriminelle über Chats oder Foren Kontakt mit ihren Kinder aufnehmen könnten, 58 Prozent, dass Fotos der Kinder ohne Wissen der Eltern ins Internet gestellt werden könnten.

Tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht haben nach Angaben der Eltern hingegen nur wenige Kinder. Noch am häufigsten haben Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder zu viel Zeit im Internet verbringen (36 Prozent), sich auf falsche Informationen aus dem Netz verlassen (28 Prozent) und zu viel von sich preis geben (23 Prozent). Jeweils rund ein Fünftel der Eltern berichtet zudem davon, dass ihre Kinder pornographische Filme oder Gewaltvideos gesehen sowie illegal Musik oder Filme heruntergeladen haben.

Soweit es um die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Risiken und Gefahren im Internet geht, sieht die Bevölkerung in erster Linie die Eltern in der Pflicht, an zweiter Stelle Schulen und Lehrer (95 bzw. 63 Prozent). Kindern und Jugendlichen oder Anbietern von Internet-Dienstleistungen (etwa soziale Netzwerke oder E-Mail-Dienste) schreibt nur eine Minderheit (18 bzw. 24 Prozent) eine besondere Verantwortung zu.


 pdf-25Downloadbare Dokumente (kostenlos)

  1. Tabelle Eltern wissen nicht was Kinder tun
  2. Tabelle Sorgen der Eltern

 

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### Riesige Abmahn-Welle verbreitet Trojaner ###

Mit täuschend echten Abmahnungen versuchen Online-Kriminelle ahnungslose Internetnutzer in die Falle zu locken.
Es häufen sich derzeit die Berichte über die vermeintlich echten Abmahnschreiben.

Echte Kanzleien, gefälschte Abmahnung

Die angeblichen Abmahnungen tragen als Absender real existierende Kanzleien wie etwa die „Anwaltskanzlei Kruse“, „Rechtsanwalt Philipp Marquort“ oder „Rechtsanwalt Carsten Peter“. Die Empfänger der Mails hätten gegen das Urheberrecht verstoßen, indem sie illegal Musiktitel und Filme aus dem Internet herunterluden, so die Anschreiben.

Um den Eindruck der Echtheit zu verstärken, nennen die Verfasser auch die vermeintlichen Uhrzeiten der illegalen Downloads sowie die IP-Adressen, über die die Urheberrechtsverletzung angeblich begangen wurden. „Sie verstoßen damit gegen §19a UrhG, was enorme gerichtliche Konsequenzen für Sie mit sich bringt“, heißt es in vielen der Fake-Abmahnungen.

„Abmahnung“ trägt Trojaner im Anhang

Wer einem Gerichtsprozess aus dem Weg gehen wolle, könne innerhalb von 48 Stunden auch einen Geldbetrag überweisen. Der Betrag schwankt je nach Anschreiben zwischen 200 und 500 Euro.

Weitere Details zur Abmahnung sollen sich in einer angehängten Datei im ZIP-Format befinden, so die Absender. Wer diese Datei öffnet, infiziert seinen PC mit einer Schadsoftware, die vermutlich vertrauliche Informationen wie Kreditkarten- und Kontodaten ausspioniert. Empfänger der Spam-Mails sollten die Anhänge daher auf keinen Fall öffnen und die Nachrichten umgehend löschen.

So erkennen Sie die Fake-Abmahnungen

Abmahnungen per E-Mail sind  zwar rechtsgültig aber äußerst selten. Zudem verlangen die Absender entgegen der üblichen Praxis keine Unterlassungserklärung. Auch die Frist von 48 Stunden sei verdächtig kurz und deute auf betrügerisches Verhalten hin. Kein seriöses Unternehmen wird dazu auffordern, eine ZIP-Datei aus dem Anhang zu öffnen.